Gesellschaft

Die Gesellschaft hat eine 75-jährige Tradition in der Produktion und Entwicklung der Werkzeugmaschinen.

Die Gesellschaft hat eine 75-jährige Tradition in der Produktion und Entwicklung der Werkzeugmaschinen. Sie ist ein Träger von vielen Würdigungen für den technischen Beitrag in der Entwicklung der Werkzeugmaschinen in der Tschechischen Republik.

History

21. Jahrhundert und Gegenwart - Charakteristik

Die Firma reagiert auf die Anforderungen des Markts und der Kunden – Steigerung der Produktivität sowie Senkung der Fertigungskosten. In die Produktion gelangen Mehr-Achsen-Maschinen, die eine komplexe Bearbeitung von Werkstücken bei einer Einspannung ermöglichen sowie die Maschinen ROLLER 2800 und SPH 50 DS, die anhand spezifischer Anforderungen des Kunden hergestellt werden.

2013

  • Fertigstellung der Errichtung der neuen, modernen Eingangsräume in das Areal
  • umfangreiche Investitionen in die Produktion (Gießerei und schwere Hallen)
  • die Entwicklung von High-Tech-Maschine geht weiter
  • vertikales 5-Achsen-Bearbeitungszentrum MCU 1100V-5X

2012

  • ständige Erweiterung des Sortiments um High-Tech-Maschinen
  • Multifunktions-Dreh-Fräs-Zentrum MULTICUT 630S/3000

2011

  • Änderung des Hauptaktionärs auf FPK Group Limited
  • die umfangreiche Rekonstruktion der Produktionsräume sowie des Verwaltungsgebäudes beginnt
  • vertikales 5-Achsen-Bearbeitungszentrum MCU 630 VT-5X

2010

  • KOVOSVIT MAS, a.s. wird Bestandteil der Gruppe BONATRANS GROUP HOLDING LIMITED
  • Portal-Bearbeitungszentrum MMC 1500
  • MMC 1500 erhält auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Nitra den Messepreis

2009

  • CNC-Drehzentrum SP 430
  • Maschine mit spezieller Technologie ROLLER 2800
  • MCV 1270 Speed erhält auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Nitra den Messepreis

2008

  • 1. 1. 2008 Gründung der Tochtergesellschaft KOVOSVIT MAS POLSKA in Polen
  • Multifunktions-Dreh-Fräs-Zentrum MULTICUT 500

2007

  • vertikales 5-Achsen-Bearbeitungszentrum MCV 630 V-5X

2005

  • 5-Achsen-Bearbeitungszentrum MCU 630
  • Drehautomat HiTURN 65-10X
  • CNC-Drehzentren SP 180/280
  • MULTICUT 500 S (T) und SMARTURN erhalten vom Design-Zentrum CZ die Auszeichnung „Ausgezeichnetes Produkt des Jahres“

2004

  • Portal-Bearbeitungszentrum MCU 2000
  • MCU 2000 SPEED erhält von der Assoziation für innovative Unternehmertätigkeit CZ den Preis „Innovation des Jahres“

2002

  • SMARTURN 160

2001

  • Drehzentrum SPM 16 CNC

2000

  • vertikales Bearbeitungszentrum MCV 1000

90er Jahre - Charakteristik

Die erste Hälfte der 90er Jahre steht im Zeichen der Umstrukturierung des Betriebs, der Suche nach neuen Märkten sowie einer grundsätzlichen Änderung des Produktionssortiments. CNC-Steuersysteme ermöglichen einen vollautomatischen Betrieb der Maschinen. Eine neue Reihe von vertikalen Bearbeitungszentren der Serie MCV sowie von Universal-Drehmaschinen mit CNC-Steuerung MASTURN wird eingeführt.

1999

  • vertikales Bearbeitungszentrum MCV 750 A, Drehmaschine SPH 50 CNC

1995

  • vertikale Bearbeitungszentren der Serie MCV 500, 750, 1000

1993

  • Zweispindel-Dreh-Bearbeitungszentrum SPU 20 MC
  • vertikales Bearbeitungszentrum MCV 32

1992

  • Universal-Drehmaschine mit CNC-Steuerung MASTURN 40

1990

  • Einspindel-CNC-Drehautomat SARY 42 CNC und SARY 60 CNC

80er Jahre - Charakteristik

Im Jahre 1983 wurden die Universal-Drehzentren MCSY 50 und MCSY 80 vorgestellt. Diese Maschinen wurden zur Inspiration für fremde Firmen und Kovosvit war durch die so gewählte Maschinenkonzeption seiner Zeit voraus. In den Jahren von 1983 – 86 erhielten viele Maschinen auf internationalen Messen wie zum Beispiel in Brünn und in Leipzig eine Goldmedaille.

1988

  • Drehzentrum SPU 40 CNC

1987

  • Radialbohrmaschine VO 50

1986

  • Präzisions-Bohrzentrum WXH 100 NC

1983

  • Dreh-Bearbeitungszentrum mit zwei Spindelstöcken und automatischem Werkzeugwechsel MCSY 50 und MCSY 80

70er Jahre - Charakteristik

Die Entwicklung der Elektronik dringt zur Einführung von Maschinen mit NC-Steuerung

1978

  • Produktions-Bohr-Bearbeitungszentrum VXD 100 CNC

1975

  • SPT 16N erhält auf der Internationalen Maschinebaumesse in Brünn die Goldmedaille

1973

  • Dreh-Halbautomat SPT 16 N

1971

  • im April 1971 wurde die Errichtung der neuen 3. Halle beendet
  • Universal-Drehmaschinen mit breitem Maschinenbett und NC-Steuerung SP 16, SPT 32 NC

1970

  • Koordinatenbohrmaschine VR 5 NC

60er Jahre - Charakteristik

Ab den sechziger Jahren befasst sich Kovosvit mit der Herstellung von programmgesteuerten Maschinen

1969

  • 19. 3. 1969 Brand in der 3. Halle, im August 1969 wurde die Errichtung einer neuen Halle eingeleitet

1967

  • digital gesteuerte Bohrmaschine mit Revolverkopf VXR 50 NC

1966

  • SPT 32 erhält auf der Messe in Leipzig und in Brünn die Goldmedaille sowie ein Diplom

1963

  • 29. 5. 1963 Fertigstellung der Errichtung des neuen Gießereigebäudes
  • Einleitung der Herstellung der Drehmaschinen EKONOMAT SPT 20 und SPT 32

1962

  • Einleitung einer neuen Ära in der Bauweise und Herstellung von Bearbeitungsmaschinen

50er Jahre - Charakteristik

Im Jahre 1952 wurde die Herstellung der Horizontalbohrmaschinen HVF 1600 sowie der schweren Hobelmaschinen HD 31 eingeleitet. In diesem Jahr wurde ebenfalls die Herstellung der Einspindel-Kurvendrehautomat A 12, A 40 nach den Škoda-Unterlagen aufgenommen. Im Jahre 1956 wird die Herstellung der Präzisions-Koordinatenausbohrmaschine WKV 100 eingeleitet (bis zum Jahre 1994 werden fast 700 St. hergestellt).

1959

  • Einleitung der Serienproduktion der Koordinatenausbohrmaschine WKV 100

1958

  • der Dreh-Kopier-Halbautomat SP 31 erhält auf der Weltausstellung in Brüssel den „Großen Preis der Weltausstellung“

1956

  • Präzisions-Koordinatenausbohrmaschine WKV 100

1955

  • Montage-Radialbohrmaschine VRM 50 eigener Konstruktion

1954

  • Hobelmaschine HD 31 (in den Jahren 1954 – 1957 wurden 5 Stück der Hobelmaschinen HD 31 hergestellt)

1953

  • vom Skodawerk verlegte Produktion der Horizontaldrehmaschinen
  • Einführung der Herstellung der Horizontal-Ausbohrmaschinen HVF 1600, weiterhin werden die Drehmaschinen SPE 50 und die Drehmaschinen SP 31, SP 25 und SP 12 hergestellt

1952

  • Übernahme der Herstellung der Drehautomaten A 12, A 20, A 40

1951

  • verfahrbare Radialbohrmaschine VRP 8

40er Jahre - Charakteristik

Die Produktion von Revolver- und Spitzendrehmaschinen sowie Radialbohrmaschinen wird vom Mutterbetrieb in Zlín verlegt. Ab dem Jahre 1945 folgt dann die Herstellung von Radialbohrmaschinen der eigenen Entwicklung der Serie VR 2, VR 4, VR 6, VR 8. Als Nebenproduktion wird im Zeitraum von 1941 – 1942 auch die Herstellung von Fahrrädern eingeführt. Im Jahre 1949 entsteht der Volkseigenen Betrieb Kovosvit Sezimovo Ústí, zu diesem Zeitpunkt arbeiten hier bereits 1700 Mitarbeiter/innen.

1946

  • das Werk wird zu Baťa, staatl. Betrieb Zlín, Zweigbetrieb in Sezimovo Ústí umbenannt, zu diesem Zeitpunkt wird der Name Kovosvit angenommen

1943

  • Radialbohrmaschine VR 4, in den nächsten Jahren erweitert um die Typen VR 2, VR 6, VR 8

1942

  • Errichtung der 5. Werkhalle
  • insgesamt wurden 742 St. Drehmaschinen, 586 Revolverdrehmaschinen, 144 Bohrmaschinen hergestellt

1940

  • Revolverdrehmaschine R 5
  • Fertigstellung der Errichtung der Gießerei
  • Fertigstellung der Errichtung der dritten Werkhalle und des Kraftwerks
  • Einleitung der Errichtung des fünfstöckigen Verwaltungsgebäudes, das eine Dominante in breiter Umgebung war (an der Errichtung arbeiteten eintausend Juden)
  • die Zahl der Maschinenbauer bei MAS Sezimovo Ústí beträgt Ende des Jahres schon 700

Errichtung der Maschinenbaubetriebe MAS in Sezimovo Ústí 1939 – 1949

Die Herstellung von Bearbeitungsmaschinen in der Baťa-Schuhstadt Zlín begann im Jahre 1936 und in verhältnismäßig kurzer Zeit wurde ein komplettes Angebot des Grundsortiments zusammengestellt. Im Jahre 1938 geriet diese Produktion in Zlín in Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Arbeitskräften. Die Firmenleitung erwägte die Verlegung des Tätigkeitsschwerpunkts auf diesem Fachgebiet in eine andere Region – in die Slowakei. Die Ereignisse in der zweiten Jahreshälfte hatten das Vorhaben allerdings zum Stehen gebracht. Die Teilung und Okkupation der Tschechoslowakei gaben den Anstoß zur Suche nach einer anderen Lokalität auf dem Territorium des Protektorats.

Noch zum Zeitpunkt des Vorhabens in der Slowakei zu bauen bekam die Firma ein neues Logo – die Marke MAS, damals bedeutete sie Mährische und slowakische Maschinenfabriken. Erst die Ereignisse nach dem 15. März 1939 änderten die Bedeutung dieser Marke, die seitdem Mährische Aktien-Maschinenfabriken bedeutete und die Leitung der Gesellschaft suchte nach einer neuen Lokalität auf dem Territorium des Protektorats. Der Direktor der Maschinefabriken MAS, Herr Bohuslav Ševčík, wählte letztendlich das Territorium der Katastergemeinde Velký dvůr in der Nähe von Sezimovo Ústí. Das hatte die Firma auch am 5. Juni 1939 zur Errichtung des neuen Werks gekauft.

1939

  • 5. Juni 1939 Kauf der Grundstücke zur Errichtung
  • 9. Juni 1939 Einleitung der Bauarbeiten
  • November 1939 Inbetriebnahme des Eisenbahnanschlussgleises
  • 20. Dezember 1939 Einleitung der Herstellung von Bearbeitungsmaschinen
  • Revolverdrehmaschine RS 25, RS 40 und Spitzendrehmaschine SN 18, SN 20